Tipps zum sicheren Umgang mit einer Stichsäge

Ein großes Angebot an Modellen verschiedener Hersteller aus allen Preisklassen macht die Stichsäge zu einem beliebten Werkzeug zur einfachen Bearbeitung von Werkstücken aus Holz, Kunststoff und sogar Metall. Auch wenn der Umgang mit einer Stichsäge schnell zu erlernen ist und keine weitreichenden technischen Kenntnisse erfordert, gilt es einige Punkte zu beachten, um befriedigende Ergebnisse zu erzielen und das Risiko für Beschädigungen und Verletzungen so gering wie möglich zu halten.


Schutzmaßnahmen vor Arbeitsbeginn

Bei Holz und besonders beim Sägen von Kunststoff und Metall entsteht durch herumfliegende Späne ein erhöhtes Verletzungsrisiko. Deshalb sollte beim Umgang mit der Stichsäge eine Schutzbrille getragen werden. Um Markierungen auf dem Werkstück immer im Auge behalten zu können, empfiehlt sich eine Staubabsaugung. Die meisten Stichsägen verfügen über einen Anschluss, an den auch einfache Haushaltsstaubsauger angeschlossen werden können.


Das Arbeitsgerät

Bereits bei der Anschaffung sollte auf Qualität und grundlegende Sicherheitsstandards geachtet werden. Dies gilt sowohl für die Stichsäge, alsauch für Sägeblätter. Das Sägeblatt sollte nach Material des Werkstücks und Art des gewünschten Schnittes gewählt werden. Ein Fehlgriff kann hier schnell zu Beschädigung oder gar Zerstörung des Blattes, zu Schäden am Werkstück und zu Verletzungen führen. Beschädigte oder abgenutzte Sägeblätter sollten frühzeitig ausgetauscht werden. Vor dem Einsatz der Stichsäge sollte diese auf einwandfreie Funktion geprüft werden. Hierbei ist besonders auf Beschädigungen des Netzkabels zu achten. Die Länge des Stromkabels sollte ausreichen, um ungehindert arbeiten zu können.

Die ordnungsgemäße Befestigung des Sägeblattes sollte vor jedem Einsatz ebenfalls sorgsam geprüft werden.


Das Werkstück

Ein besonderes Risiko für Verletzungen sowie mangelhafte Ergebnisse entsteht durch das sogenannte „Springen“ der Säge. Um dieses zu verhindern, sollte das Werkstück gut auf einer geeigneten Unterlage befestigt werden, um Schwingen oder sogar Verrutschen zu verhindern. Wird nicht vom Rand des Werkstückes aus gearbeitet, ist ein sogenanntes Tauchloch erforderlich. Dieses sollte angemessen groß gebohrt sein, um ein ungehindertes Eintauchen des Sägeblattes zu ermöglichen.


In der Praxis

Beim Einschalten der Stichsäge sollte darauf geachtet werden, dass kein Kontakt zwischen Sägeblatt und Werkstück besteht, da dies zum Hochspringen der Säge führen kann. Die Säge wird laufend an das Werkstück geführt und der gewünschte Schnitt mit sanftem Druck durchgeführt. Bevor die Säge wieder vom Werkstück entfernt wird, sollte sie komplett ausgelaufen sein und niemals laufend aus der Hand gelegt werden.

Es sollte immer von oben gearbeitet werden. Um ein unschönes Ausfransen des Werkstückes an der Oberseite zu verhindern, sollte das Werkstück wenn möglich gedreht werden. Alternativ kann man die Sägelinie mit Malerkrepp abkleben oder ein möglichst feines Sägeblatt gewählt werden. Empfehlenswerte Modelle finden Sie in unserem aktuellen Stichsäge Test mit den besten Geräten im direkten Vergleich.

No votes yet.
Please wait...